Wenzenbach, 10. Januar 2026 – Was als vielversprechender Dart-Abend in der 2. Bezirksliga Nord begann, endete für die 1. Mannschaft des TSV Adlersberg in einer herben Enttäuschung. Mit einer deutlichen 4:11-Niederlage musste sich das Team dem Dartclub Wenzenbach e.V. II geschlagen geben. Trotz einzelner Lichtblicke überwog am Ende die Frustration über einen Abend, an dem einfach nichts zusammenlaufen wollte.
Der Start in die Partie war aus Sicht der Flying Eagles schlichtweg katastrophal. In den ersten sechs Einzeln fand kein Spieler des Teams zu seiner Form. Daniel Lück (1:3 gegen Julian Nickl), Alexander Schmid (2:3 gegen Ulrich Schiller), Thomas Winkeler (0:3 gegen Matthias Scheuerer), Joshua Gura (1:3 gegen Andreas Schmeiduch), Dominik Schäck (1:3 gegen Max Freisleben) und Thomas Schneider (0:3 gegen Kilian Dinnes) mussten sich allesamt geschlagen geben. Ein ernüchterndes 0:6 nach dem ersten Block spiegelte die anfängliche Überlegenheit der Gastgeber wider und ließ die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Abend rapide schwinden.
Ein kleiner Hoffnungsschimmer keimte in den Doppeln auf, als Moritz Bäcker und Matthias Scheuerer in einem spannenden Match mit 3:2 gegen Schäck/Schmid den ersten Punkt für die Flying Eagles erkämpften. Doch die Freude währte nur kurz, denn die anderen beiden Doppel gingen erneut an Wenzenbach. Winkeler/Schneider besiegten Nickl/Schmeiduch knapp mit 3:2, und Lück/Gura ließen Freisleben/Dinnes mit 3:1 keine Chance. Mit einem Zwischenstand von 1:8 war die Messe praktisch gelesen, und der Druck auf die Spieler der Flying Eagles wuchs ins Unermessliche.
Im zweiten Einzelblock zeigte die Flying Eagles zwar eine verbesserte Leistung und konnte die Begegnung ausgeglichener gestalten (3:3), doch der Rückstand war bereits zu groß, um das Ruder noch herumzureißen. Julian Nickl (3:0 gegen Schmid), Matthias Scheuerer (3:2 gegen Gura) und Max Freisleben (3:2 gegen Schneider) konnten ihre Partien gewinnen und zeigten, dass das Potenzial im Team vorhanden ist. Besonders hervorzuheben ist Julian Nickl, der mit einer 180er-Aufnahme ein persönliches Highlight setzte. Auch Matthias Scheuerer zeigte mit einem High Finish von 100 und einem 18er Low Dart starke Nerven. Moritz Bäcker trug im Doppel mit einem 17er Low Dart ebenfalls zu den Bestleistungen bei. Dennoch reichte es nicht, um die Dominanz der Wenzenbacher zu brechen, die in den entscheidenden Momenten einfach präziser waren.
„Das war ein Abend zum Vergessen“, resümierte Abteilungsleiter Michl Bayer nach der Partie. „Gerade der Start war desaströs, da haben wir uns selbst das Genick gebrochen. Wir wissen, dass wir es besser können, und das müssen wir in den nächsten Spielen auch zeigen.“
Am Ende stand eine schmerzhafte 4:11-Niederlage zu Buche, die die Flying Eagles mit vielen Fragen zurücklässt. Die Analyse des Abends wird zeigen müssen, wo die Hebel anzusetzen sind, um in den kommenden Partien wieder zu alter Stärke zurückzufinden. „Wir müssen jetzt nach vorne schauen“, so Bayer weiter. „Jeder Einzelne muss sich hinterfragen, was er besser machen kann. Wir haben ein Heimspiel vor der Brust, da müssen wir eine Reaktion zeigen.“
Bereits am 31. Januar bietet sich den Flying Eagles die Chance zur Wiedergutmachung, wenn sie im heimischen Dart-Tempel beim Mayerwirt auf Steeldarts Amberg IV treffen. Ein Sieg ist dann Pflicht, um den Anschluss ans tabellenmittelfeld nicht zu komplett zu verlieren und den Fans zu zeigen, dass dieser Abend in Wenzenbach nur ein Ausrutscher war. Die Mannschaft wird hart arbeiten, um die Enttäuschung in positive Energie umzuwandeln und vor heimischem Publikum eine überzeugende Leistung abzuliefern.